Jäger sind keine Schädlingsbekämpfer – Bewegter Jahreswechsel KT

Kitzingen (dn) Woher weiß ein Jäger, wo er Reh und Wildschwein antrifft? Und was wirkt sich auf den Wald im Kitzinger Stadtgebiet stärker aus: Verbiss oder Trockenheit? Zwei von vielen Fragen, die von rund 50 Teilnehmern beim „Bewegten Neujahrswechsel“ an Jäger Timo Markert und den Vorsitzenden der Gildholzgemeinschaft Günter Schwab gestellt wurden. Dass er sich an durch die Tiere geschaffenen Gassen im Unterholz (Wildwechsel), den Spuren der Tiere (Fährten) und umgebrochenem Boden orientiere, erklärte Markert den Kindern. Schwab führte einige Minuten später, am Übergang zwischen Kiefern- und Eichenwald, aus, dass im Gildholz die Trockenheit der letzten Jahre den Forstwirten größere Probleme bereite als der Verbiss junger Pflanzen durch Rehe.

„Schön, dass im zweiten Jahr noch mehr Familien auch aus anderen Landkreisgemeinden mitgelaufen sind“, freute sich Sabrina Stemplowski. Für CSU und Junge Union organisiert Stemplowski seit 2019 mit Daniel Nagl die praktische Naturbildung. „Es ist wichtig, die Familien dafür zu sensibilisieren, dass Rehe nicht nur Bambi aber Jäger auch keine Schädlingsbekämpfer sind“, so Nagl am abschließenden Lagerfeuer, an dem die CSU-Bürgermeisterkandidaten Stefan Güntner (Kitzingen) und Peter Sterk (Großlangheim) Punsch an die Kinder verteilten.

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