JU Unterfranken begrüßt CSU-Klimastrategie

Kitzingen (dn) Knappzwei Wochen nach dem Leitantrag „Schöpfung erhalten, Zukunft gestalten“ der Jungen Union Bayern hat die CSU ihre Klimastrategie mit dem Titel „Klima schützen, Konjunktur stützen“ beschlossen. Darin enthalten sind verschiedene Forderungen der Jungen Union, etwa die Reduzierung der Mehrwertsteuer für den ÖPNV. „Es freut mich, dass die aus Unterfranken in den Leitantrag der Jungen Union Bayern eingebrachten Punkte, die Potentiale von Wasserkraft und digitaler Speicher besser zu nutzen,  nahezu wortgleich ins CSU-Papier übernommen wurden“, kommentierte JU-Bezirksvorsitzender Daniel Nagl (Kitzingen) und ergänzte: „Sogar der durch die JU Bayern nicht aufgegriffene Punkt, an 10H festzuhalten aber Windenergieerzeugungspotentiale im Staatswald zu prüfen, findet sich in der CSU-Strategie; ebenso wie die Möglichkeit der Erdverkabelung beim Stromtrassenbau.“

Für die auf Ende Januar terminierte Klausurtagung der Jungen Union Unterfranken zum Thema „Pragmatisch nachhaltig in Stadt und Land“ und den Kommunalwahlkampf 2020 habe die Junge Union zwar noch einige pragmatische Ideen. Das Strategiepapier sehen die jungen Christsozialen jedoch sehr positiv. „Wenn wir global CO2 reduzieren und die Klimaerwärmung eindämmen wollen, geht das nur mit einem steuerbaren Emissionshandel“, zeigt sich die stv. JU-Bezirksvorsitzende und Unternehmensberaterin Christina Henke (Aschaffenburg) überzeugt. „Mit dem Papier, dass auf marktwirtschaftliche Logiken statt Ideologie und Verbote setzt und durch Klimaanleihe und Förderprogramme Anreize zu „Investition für Innovation“ stiftet, nehmen wir die Wirtschaft mit, statt sie zu gefährden“, so Michael Kohl, ebenfalls Unternehmensberater und stv. JU-Bezirksvorsitzender aus Alzenau.

Was die CSU-Strategie für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten kann, verdeutlichte abschließend der JU-Kreisvorsitzende des Landkreises Schweinfurt und stellvertretende Bezirksvorsitzende Thomas Siepak. „Die Überlegungen zur Mehrwertsteuerreduzierung im ÖPNV und zu einer Bemessung der KFZ-Steuer für Neufahrzeuge nach CO2-Ausstoß würden Dieselfahrer entlasten und Bus bzw. Bahnfahrten günstiger machen.“

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